Kurzarbeit zur Weiterbildung nutzen

Eigeninitiative der Beschäftigten lohnt sich

Frankfurt am Main, 11.02.2021 – Gestern hat die Bundesregierung beschlossen, den Lockdown bis zum 7. März weiter zu verlängern. Für viele der bundesweit rund 33 Millionen sozialversicherungspflichtig Beschäftigten bedeutet dies, dass für sie die Kurzarbeit ebenfalls noch länger andauert. Nach Angaben des ifo-Instituts waren bereits im Januar rund 2,6 Millionen in Kurzarbeit, Tendenz weiter steigend. Diese Zeit können Beschäftigte allerdings zur Weiterbildung nutzen ohne finanzielle Nachteile. Dafür gibt es seit Jahresbeginn 2021 sogar einfachere Regeln und neue Fördertöpfe. Nach Angaben des bundesweit tätigen Weiterbildungsdienstleisters Berlitz kann die Förderung für alle neuen Weiterbildungen seit dem 1. Januar beantragt werden. Geschäftsführer Mattias Schwarz zufolge gilt die neue Regelung jetzt auch unabhängig von Betriebsgröße, Qualifikation und Alter der Beschäftigten. Schwarz empfiehlt „viel Eigeninitiative zu zeigen, weil die Geschäftsführung in den meisten Unternehmen derzeit aufgrund der wirtschaftlich schwierigen Situation dafür keinen Kopf hat“. Unter die neue Regelung fallen alle Kurse, die während der Kurzarbeit begonnen werden, mindestens 120 Stunden dauern und der Lehrgang sowie der Träger der Weiterbildungsmaßnahme von der Agentur für Arbeit zertifiziert ist und die Weiterbildung das Fachwissen des Beschäftigten sinnvoll ergänzt. Berlitz bietet entsprechende Fortbildungen bundesweit an.

Hintergrundinformationen zu Berlitz
1878 startete Berlitz als reines Spracheninstitut. Inzwischen hat sich das Unternehmen zu einem globalen Bildungsdienstleister für Fremdsprachen, interkulturelle sowie Management- und Führungskompetenz entwickelt. Berlitz ist mit mehr als 450 Centern in über 70 Ländern weltweit einer der größten Weiterbildungsdienstleister. In Deutschland gibt es mehr als 50 Standorte. Die rund 2.000 Mitarbeiter bundesweit kommen aus über 40 Nationen. www.berlitz.de