Perfektes Doppel – Historische Weihnachtsmärkte vor historischer Kulisse entlang der Burgenstraße

Perfektes Doppel

Historische Weihnachtsmärkte vor historischer Kulisse entlang der Burgenstraße

 

Heilbronn, den 25.07.2019 – Die Weihnachtszeit ohne Weihnachtsmarkt ist wie Geburtstag ohne Geschenke. Oder Weihnachten ohne Tannenbaum. Deshalb besuchen über 85 Millionen Besucher die Weihnachtsmärkte in ganz Deutschland – Jahr für Jahr. Es locken nicht nur Glühwein und Lebkuchen, sondern Stimmung mit Kerzenschein und Musik sowie traditioneller Handwerkskunst. Besonders beliebt sind Weihnachtsmärkte vor historischer Kulisse mit Fachwerkhäusern, Burgen oder Schlössern. Entlang der 770 Kilometer langen Burgenstraße, die sich quer durch den Süden Deutschlands von Mannheim über Heilbronn und Nürnberg bis nach Bayreuth zieht, ist die Auswahl an solchen Weihnachtsmärkten groß. Mehr als 40 Märkte sind unter www.burgenstrasse.de aufgelistet.

 

Der Nürnberger Christkindlesmarkt (29. November bis 24.Dezember) zählt mit jährlich mehr als zwei Millionen Besuchern zu den größten Weihnachtsmärkten bundesweit. Kleine Rostbratwürste – die jahrhundertealte Nürnberger Spezialität – können Gäste hier genauso probieren wie vegetarische Köstlichkeiten; nach Angaben des Marktamtes sind 76,5 Prozent der Essensverkäufe auf dem Christkindlesmarkt inzwischen Bioprodukte. Nur wenige Schritte vom Hauptmarkt steht die „Kinderweihnacht“ mit Nostalgiekarussell und Dampfeisenbahn speziell für die Kleinen. Der Christkindlesmarkt ist auch Vorreiter in Sachen Umweltschutz: bereits seit 1990 wird der Glühwein und weitere Heißgetränke nur noch in Keramiktassen ausgegeben.

 

Knapp 50 Stände erstrecken sich in der Vorweihnachtszeit vom Stadtparkett bis zur von-Römer-Straße in Bayreuth und präsentieren vielfältige Leckereien und Geschenkideen für Groß und Klein (25. November bis 23. Dezember). Eine rund sieben Kilometer lange Lichterkette rückt den Weihnachtsmarkt ins rechte Licht – eine der längsten in Franken. Eine besondere Atmosphäre bietet das Bayreuther Winterdorf auf dem Ehrenhof: Dort warten beliebte Glühweinvariationen und leckere Schmankerl am prasselnden Kaminfeuer der rustikal dekorierten Hütten.

 

Die Burgweihnacht in Abenberg ist etwas ganz Besonderes: Die Silhouette der mit Lichterketten geschmückten Burg ist dann von Weitem sichtbar und taucht die Stadt in eine romantische Stimmung. Während des Weihnachtsmarktes am ersten Adventswochenende bauen die Händler ihre Buden rund um die Burg auf. Neben kulinarischen Spezialitäten wie Schokofrüchten, Brombeerglühwein oder Spanferkel am Spieß werden vor allem Kunsthandwerke und Geschenkideen angeboten.

 

In Forchheim bildet das Rathaus mit seinen Fenstern den nach eigenen Angaben „schönsten Adventskalender der Welt“. Wenn täglich um 18.30 Uhr bzw. am Heiligen Abend um 12 Uhr der Forchheimer Weihnachtsengel ein Fenster öffnet und ein Los zieht, gibt es sogar etwas zu gewinnen. Der kleine Weihnachtsmarkt lädt vom 30. November bis 24. Dezember zum Verweilen ein. Eine weitere Attraktion in der Adventszeit stellt der Forchheimer Krippenweg dar. Fünf historische Krippen und eine „lebende Krippe“ in der Innenstadt sowie drei weitere Krippen im Stadtgebiet können besichtigt werden. Besonders sehenswert ist die „Fuchsenkrippe“ – eine mechanische fränkische Krippe aus den Jahren 1892 bis 1895.

 

Gleich mehrere Weihnachtsmärkte laden in Bamberg dazu ein, die Vorweihnachtszeit besonders stimmungsvoll zu erleben: Der Weihnachtsmarkt am Maximiliansplatz (28. November bis 23. Dezember) lädt zum besinnlichen Flanieren durch die UNESCO-Welterbe-Stadt ein. Zum ersten Advent öffnet der Adventsmarkt im Sand seine Tore; rund um den dritten Advent verzaubern zwei Kunsthandwerker-Weihnachtsmärkte ihre Besucher und für diejenigen, die ihre Geschenkesuche immer besonders spannend gestalten, bietet sich der „last-minute“-Markt am vierten Advent an. Zudem präsentiert sich Bamberg als Krippenstadt: An 36 Stationen im gesamten Stadtgebiet sind aufwändig gestaltete Krippen zu bewundern– große und kleine, historische und moderne, fränkische oder solche aus aller Welt. Bei einer Krippen-Führung lernt man sie besonders gut kennen; für Entdeckertouren auf eigene Faust ist der Prospekt „Krippenstadt Bamberg“ ein hilfreicher Wegweiser.

 

Der Coburger Weihnachtsmarkt (29. November bis 23. Dezember) mit über 40 detailverliebt geschmückten Buden steht auf dem malerischen Marktplatz. Kunsthandwerker zeigen den Besuchern ihr Können und die Marktaussteller bieten vorwiegend heimische Produkte an. Für die Kleinen dreht sich ein barockes Kinderkarussell vor dem historischen Stadthaus; zudem werden rund um den Markt und durch die Stadt Kutschfahrten angeboten.

 

Der Rothenburger Reiterlesmarkt verwandelt die mittelalterliche Stadt schon seit dem 15. Jahrhundert in ein Wintermärchen (29. November bis 23. Dezember). Seinen Namen verdankt er dem „Rothenburger Reiterle“, das unseren Vorfahren als Abgesandter einer anderen Welt erschien, der zur Winterzeit mit den Seelen der Verstorbenen durch die Lüfte schwebte. Im Laufe der Jahrhunderte wandelte sich sein Bild vom wilden Gesellen zum freundlichen Boten und so freuen sich heute Groß und Klein auf seine Auftritte in der Weihnachtszeit. Das Deutsche Weihnachtsmuseum – nur wenige Schritte vom Markt entfernt – erzählt die Geschichte des Weihnachtsfestes in einer Dauerausstellung, die mit historischen Christbaumkugeln, Nussknackern und Weihnachtsmännern an die Weihnachtsfeste längst vergangener Tage erinnert.

 

Beim Adventsspaziergang sind neben den malerischen Gassen und Sehenswürdigkeiten Heidelbergs die rund 140 Buden zu entdecken, die auf verschiedenen Plätzen in der Altstadt verteilt vielfältige Geschenkideen feilbieten (25. November bis 22. Dezember). Wer Hand in Hand vor der weihnachtlich beleuchteten Schlosskulisse ein paar Runden auf Schlittschuhen drehen will, geht zum Karlsplatz. Eine der schönsten Eisbahnen Deutschlands bietet hier ein winterliches Schlittschuhvergnügen (25. November 2019 bis 5. Januar 2020).

 

In Schwetzingen bilden der stimmungsvoll beleuchtete Ehrenhof der kurfürstlichen Sommerresidenz und der einladende Schlossplatz eine einzigartige Kulisse für den Kurfürstlichen Weihnachtsmarkt (jeweils von Donnerstag bis Sonntag am 1., 2. und 3. Adventswochenende). Auf dem Engelspostamt können Kinder beim Kurfürstlichen Weihnachtsengel ihre Wunschkarten abgeben.

 

In Mannheim erwarten den Besucher gleich zwei große Weihnachtsmärkte. Die Jugendstilanlage am Mannheimer Wasserturm, dem Wahrzeichen der Stadt, beherbergt den nostalgisch anmutenden „Mannheimer Weihnachtsmarkt“ (25. November bis 23. Dezember) mit 200 festlich geschmückten Hütten. Hier gibt es vielfältige Ideen für den Gabentisch – von der geschnitzten Krippe über Kerzen und Leuchtsternen bis zur Glaskunst, vom asiatischen Silberschmuck bis zu afrikanischen Figuren aus Ebenholz. Auf den Kapuzinerplanken präsentieren über 70 Aussteller in schneeweißen Zelten außergewöhnliche Kunstwerke und Unikate. Pinselmacher, Korbflechter, Holzbildhauer, Schokoladengießer und Goldschmiede zeigen dort ihr Können (25. November bis 23. Dezember). Der Mannheimer Märchenwald auf dem Paradeplatz entführt die Besucher in eine märchenhafte Landschaft aus hunderten von echten Bäumen, weihnachtlich geschmückten Hütten und lebendig gewordenen Märchenfiguren (28. November bis 29. Dezember).

 

Über die Burgenstraße e.V.

Die 1954 ins Leben gerufene „Burgenstraße“ zählt zu den traditionsreichsten Ferienstraßen Deutschlands. Beginnend in Mannheim führt sie 770 Kilometer nach Bayreuth, vorbei an mehr als 60 Schlössern und Burgen durch die Landschaften des Neckartals, der Fränkischen Schweiz und des Frankenwaldes. Die Touristikroute gewährt Reisenden einen historischen Einblick in das Mittelalter, den Barock und den Klassizismus. Weitere Informationen und Prospektbestellung unter www.burgenstrasse.de