Römer, Räder und rätselhafte Geschichte(n) – Im Osnabrücker Land in die Vergangenheit eintauchen

Römer, Räder und rätselhafte Geschichte(n)

 

Im Osnabrücker Land in die Vergangenheit eintauchen

 

Osnabrücker Land, 21.05.2019 – Wer sich für Geschichte interessiert, ist im Osnabrücker Land genau richtig. Im „Germanenland“ am Alfsee können sich Besucher in die Zeit vor 2000 Jahren zurückversetzen lassen, bevor sie im Museum und Park Kalkriese in die Kampfausrüstung eines römischen Legionärs schlüpfen. Das Eisenzeithaus in Ostercappeln-Venne dokumentiert das Leben vor dem Einmarsch der Römer ins Germanenland. Und das Beste: Überall ist Mitmachen und Ausprobieren erlaubt! Unter www.osnabruecker-land.de sowie telefonisch unter 0541-3234567 finden Urlauber alle Infos zur Region, Übernachtungsmöglichkeiten und den historischen Schauplätzen.

 

Einmal als Römer in die (virtuelle) Schlacht ziehen

Das Museum und Park Kalkriese im Osnabrücker Land zeigt eine beeindruckende Dokumentation der Varusereignisse im Jahr 9 nach Christus, in der römische Legionen eine vernichtende Niederlage gegen die Germanen erlitten. Auch wenn es aktuell Diskussionen in der Fachwelt über den genauen Ort der Varusschlacht gibt, so wird Besuchern im Museum doch ein authentisches Bild vom römisch-germanischen Leben im 1. Jahrhundert nach Christus vermittelt. Neben der Dauerausstellung ist bis 3. November 2019 die Sonderausstellung „Roms Legionen“ zu sehen. Unter dem Motto „Kleine Römer erobern Kalkriese (zurück)“ ist Mitmachen und Fragen stellen ausdrücklich erwünscht. Die Ausstellung zeigt Dioramen mit Tausenden handbemalten Zinnlegionären, präsentiert die Kleidung und Panzerung römischer Legionäre und sie ermöglicht es Besuchern, diese Ausrüstung anzulegen und zu testen. Infos: www.kalkriese-varusschlacht.de

Radeln auf historischen Wegen – die Germanenroute

Vor allem Radler finden ideale Bedingungen im Osnabrücker Land: Sanfte Hügel, weite Ebenen, viel Grün und wenig Verkehr lassen jede Radtour – vorbei an sehenswerten Städten, Dörfern und Schlössern – zum Erlebnis werden. Neu ist die Germanenroute, die das spannende Varusschlacht-Museum in Kalkriese mit dem ebenfalls neuen „Germanenland“ im Alfsee Ferien- und Erholungspark in Rieste verknüpft. Die Route ist 16,5 km lang und führt vor allem über landwirtschaftliche Wege und Straßen – viel befahrene Straßen werden meist gemieden. So können Familien und Geschichtsfans gefahrlos zwischen den beiden Ausflugszielen hin- und her radeln.

Neue Germanen-Wellness-Welt am Alfsee

Eintauchen in die sagenhafte Welt von damals – Spielen und Erleben – das ist das Thema des neuen „Germanenlandes“ am Alfsee. Gäste dieser Ferienhaussiedlung nächtigen mit allem zeitgemäßen Komfort im Ambiente der alten Germanen – inklusive Familien-Erlebnispark vor der Haustür und rustikal-antikem Alfen Saunaland gleich nebenan. In Anlehnung an die vergangene geheimnisvolle Welt der Germanen ist die Anlage mit Jahrzehnte alten, groben Rundhölzern, fantasievollen Wandbemalungen und einer mystischen Feuerstelle gebaut worden. Die eindrucksvollen Naturerlebnisse rund um den See passen zum naturnahen Leben der Germanen, in das Gäste in drei Ferien-Dörfern mit insgesamt 30 Häusern eintauchen. Jedes Haus erzählt eine Geschichte vom Dasein der Germanen als Fischer, Töpferin oder Korbflechter. Anton Harms, Geschäftsführer der Alfsee GmbH: „Die Varusschlacht ist das prägende Thema unserer Region. Und da man über die unterlegenen Römer noch heute sehr viel weiß, fand ich es naheliegend, die siegreichen Germanen in den Mittelpunkt unserer neuen Ferien-Erlebnisse zu rücken. Dabei steht nicht die historische Genauigkeit im Vordergrund – dafür gab es ja bereits die großartige Ausstellung in Kalkriese. Vielmehr geht es im Germanenland um einen authentischen Eindruck vom Leben der alten Germanen – und im Mittelpunkt stehen sowieso der Spaß und die Erholung.“ Infos: www.alfsee.de


Darf‘s ein bisschen mehr Eisenzeit sein?

Wer noch weiter in die Vergangenheit reisen möchte, ist im Eisenzeithaus in Ostercappeln-Venne genau richtig: Zusammen mit dem Originalfundplatz Schnippenburg und dem Museum Schnippenburg gibt das Haus Einblick in die Lebensverhältnisse vor 2300 Jahren im Osnabrücker Land. Während das Museum Schnippenburg die spektakulären Ausgrabungsfunde des Handels- und Kultplatzes „Schnippenburg“ aus dem 3. und 2. Jahrhundert vor Christus in direkter Nachbarschaft des Fundortes präsentiert, macht das im Nachbarort gelegene imposante Eisenzeithaus mit seinen Stallungen und dem Wohnbereich mit Feuerstelle das Leben der damaligen Menschen erlebbar. Im Garten kann man eine Vielzahl längst vergessener Heil- und Küchenkräuter entdecken, ein gemütliches Bauernhof-Café lädt zum Verweilen ein. Infos: www.eisenzeithaus.de

 

Über das Osnabrücker Land
Das Osnabrücker Land liegt im Südwesten Niedersachsens. Knapp 25 Millionen Tagesausflugsgäste im Jahr besuchen die Stadt Osnabrück und den sie umgebenden Natur- und UNESCO Geopark TERRA.vita. Mit mehr als zwei Millionen Gästeübernachtungen zwischen Teutoburger Wald und Wiehengebirge ist die Region ein attraktives Reiseziel vor allem für Städtereisende, Gesundheitsliebhaber und Radfahrer. In Osnabrück wurde der Westfälische Friede verkündet; dieses historisch bedeutsame Ereignis wirkt nach: Die mehr als 500.000 Einwohner in der Region gelten als überaus entspannt, freundlich, bodenständig – friedlich eben. Das schätzen die Gäste, die statt Chichi „echte“ Urlaubsabenteuer in der Natur erleben. Infos unter https://www.osnabruecker-land.de/ und telefonisch unter 0541-3234567.