Spannende Ausblicke von oben – Das Osnabrücker Land aus der Adlerperspektive erleben

Spannende Ausblicke von oben

 

Das Osnabrücker Land aus der Adlerperspektive erleben

 

Osnabrück, 04.06.2019 –Fahre in die Welt hinaus. Sie ist fantastischer als jeder Traum“, stellte bereits Ray Bradbury, amerikanischer Schriftsteller und Drehbuchautor, fest. Im Osnabrücker Land kann man nicht nur Träume leben, sondern auch die Welt von oben betrachten, sei es auf einer gigantischen Aussichtsplattform über einem ehemaligen Steinbruch, dem Baumwipfelpfad Bad Iburg, diversen Aussichtspunkten im Natur- und Geopark TERRA.vita oder den deutschlandweit einmaligen Höhenpfaden im Osnabrücker Zoo – überall werden Besucher nach dem Aufstieg mit ungewöhnlichen Perspektiven und überraschenden Ausblicken auf Landschaft, Pflanzen, Tiere und (Erd-)Geschichte belohnt. Weitere Infos zur luftigen Reiseplanung unter www.osnabruecker-land.de und telefonisch unter 0541/3234567.

 

Aug‘ in Aug‘ mit mächtigen Baumkronen

 

Der Baumwipfelpfad in Bad Iburg wurde im April 2018 zur Niedersächsischen Landesgartenschau eröffnet und gilt seitdem als Besucherattraktion im Osnabrücker Land. Der 440 Meter lange, barrierefreie Pfad schlängelt sich auf einer Höhe zwischen zehn und 28 Metern im Zickzack durch die Wipfel – darunter Kirsche, Buche, Eiche, Tanne und Ahorn. Gäste stehen mit mächtigen Baumkronen auf Augenhöhe und können an 15 Erlebnisstationen mehr über Natur, Geologie, Geschichte und Wald erfahren. Zudem bietet sich auf der rund 30 Meter hohen Erlebnisplattform des Einstiegsturmes eine einzigartige Aussicht auf das Schloss. Die Iburg ist die einzige noch erhaltene Höhenburg im Osnabrücker Land. Wer danach noch nicht genug hat, kann unter professioneller Anleitung unter dem Motto „Waldbaden“ – ein Trend aus Japan zum Stressmanagement – zur Ruhe kommen.

Infos: www.baumwipfelpfad-badiburg.de

 

Kompletter Rundumblick gefällig?

 

Auf dem Piesberg, geologischer Kern des Natur- und Geoparks TERRA.vita, wurde bereits im 10. Jahrhundert Karbonquarzit, ein extrem harter Sandstein, als lokales Baumaterial genutzt. Im Zuge der Industrialisierung intensivierte sich der Abbau; zunächst entstand im Südhang ein canyonartiger, langgestreckter Steinbruch mit bis zu 70 Metern Tiefe. Der danach im nördlichen Teil des Berges entstandene Steinbruch ist noch gewaltiger und gilt als einer der größten Hartsteinbrüche Mitteleuropas. Im Piesberg finden sich die ältesten Gesteine der Region, inklusive Tier- und Pflanzenfossilien. Sie dokumentieren, wie es hier in der Karbonzeit ausgesehen hat. Fledermäuse, Kreuzkröten und Uhus haben sich hier angesiedelt. Neben Wanderwegen gibt es drei Aussichtsplattformen. Die höchste davon befindet sich auf der Felsrippe oberhalb der gewaltigen Steinbruchwände. Aus fast 200 Meter Höhe können Gäste den Blick schweifen lassen über das Osnabrücker Land, den Teutoburger Wald und das Wiehengebirge. Tipp: Wie sieht die Wetterlage am Piesberg aus, was geschieht gerade im Steinbruch? Die Webcam auf Osnabrücks Hausberg gibt Auskunft: https://www.osnabrueck.de/piesberg/?L=0

 

 

 

 

Ausblicke zum Anhören

Die Aussichtspunkte im Natur- und Geopark TERRA.vita – wie der Marienkirchturm in Osnabrück, der „Meller Balkon“ oder der 20 Meter hohe „Venner Turm“ am 105-Kilometer langen DiVa Walk, der 150 Millionen Jahre alte Dinosaurierspuren mit dem Ort der Varusschlacht 9 nach Christus verbindet – sind im wahrsten Sinne des Wortes „hervorragende“ Orte, um den Weitblick in die Norddeutsche Tiefebene, das Münsterland und das Osnabrücker Hügelland zu genießen. Mit dem Hörerlebnis TERRA.vista können Gäste zudem mehr über die Region erfahren. Spannende Geschichten und unterhaltsame Anekdoten über die Entstehung der Landschaft, das Leben früher und heute sowie bedeutende Bauwerke und Persönlichkeiten können vor Ort mit dem Handy unter der Telefonnummer 0541/5018080 angehört werden. Zudem sind alle Audios mit Standortdaten und Panoramabildern unter https://www.geopark-terravita.de/de/terravista-hoerspiele abrufbar.

Hoch hinaus im Museum und Park Kalkriese

 

Die Ausstellung zur Varusschlacht im Museum und Park Kalkriese zeigt einen Einblick in die Forschungen vor Ort, die bereits seit 30 Jahren immer wieder neue Erkenntnisse zu Tage fördern. Neben der Dauerausstellung, die den unterschiedlichen Alltag von Römern und Germanen aufgreift, finden zudem regelmäßig Sonderausstellungen statt. Auch ein weitläufiges Freigelände gehört mit zum Museum. Hier können die Besucher an sechs Stationen die Forschung hautnah erleben: die Wissenschaftler legen alle Indizien auf den Tisch – viel Stoff für Entdeckungen und Diskussionen! Das letzte Ausstellungsthema führt auf den Turm. Auf den einzelnen Etagen steht die Wirkungsgeschichte zur Varusschlacht. Oben in 40 Meter Höhe angelangt, bietet sich den Betrachtern ein weiter Blick über die Landschaft und das vermutete Schlachtfeld.

Infos: http://www.kalkriese-varusschlacht.de/museum/architektur/

 

Wie sieht ein Nashorn von oben aus?

 

Im Osnabrücker Zoo wird gebaut: Unter dem Namen „Mapungubwe“ sollen die Löwen- und die Nashornanlage vergrößert werden. Indem die Flächen der Besucherwege in die Anlage integriert werden und in Zukunft Höhenpfade entlang der Tiergehege führen, kann die Vergrößerung der Nashornanlage, die diesen Sommer fertiggestellt werden soll, realisiert werden. Der Höhenpfad bei den grauen Riesen wird insgesamt 152 Meter lang und 4,5 Meter hoch. Außerdem wird er mit dem seit 2011 existierenden, 230 Meter langen Höhenpfad der angrenzenden nordischen Tierwelt „Kajanaland“ verbunden – komplett stufenfrei und damit geeignet für Rollstuhlfahrer und Kinderwagen. Bis Ende 2020 wird die Löwenanlage verdreifacht und ebenfalls mit einem Höhenpfad umgebaut. Auch die nordamerikanische Tierwelt „Manitoba“ ist teilweise über Höhenpfade zugänglich. Die Höhenpfade ermöglichen den Besuchern gitterlose Blicke in das Tierleben und sind einmalig in deutschen Zoos.

Infos: www.zoo-osnabrueck.de  

 

Über das Osnabrücker Land


Das Osnabrücker Land liegt im Südwesten Niedersachsens. Knapp 25 Millionen Tagesausflugsgäste im Jahr besuchen die Stadt Osnabrück und den sie umgebenden Natur- und UNESCO Geopark TERRA.vita. Mit mehr als zwei Millionen Gästeübernachtungen zwischen Teutoburger Wald und Wiehengebirge ist die Region ein attraktives Reiseziel vor allem für Städtereisende, Gesundheitsliebhaber und Radfahrer. In Osnabrück wurde der Westfälische Friede verkündet; dieses historisch bedeutsame Ereignis wirkt nach: Die mehr als 500.000 Einwohner in der Region gelten als überaus entspannt, freundlich, bodenständig – friedlich eben. Das schätzen die Gäste, die statt Chichi „echte“ Urlaubsabenteuer in der Natur erleben. Infos unter https://www.osnabruecker-land.de/ und telefonisch unter 0541/3234567.