Urlaub ohne Lagerkoller

Die Weite im deutsch-niederländischen Grenzgebiet genießen

 

Meppen, 08.05.2020 – Endlich mal wieder richtig raus und sich bewegen. Lange wandern und ausdauernd in die Pedale treten, den frischen Wind im Gesicht spüren. Wirklich Grenzen überschreiten. Das Bourtanger Moor, einst das größte zusammenhängende Moorgebiet Westeuropas, ist dafür das ideale Revier. Es liegt auf niederländischer und deutscher Seite, lockt mit exzellent ausgeschilderten Wander- und Radwegen beidseits der Grenze. Das Emsland, Kernstück dieser dünn besiedelten Region, liegt bundesweit laut ADFC-Umfrage auf dem zweiten Platz hinter dem Allgäu als beliebteste und beste Radregion. Das 3.500 Kilometer lange Radwegenetz führt entlang der Flussläufe von Ems und Hase sowie das Moor und Wälder. Damit unterwegs die Puste nicht ausgeht, laden viele Bauernhof- und Landcafés entlang des Weges zum Auftanken ein. Zudem bieten einige der Höfe Freizeitaktivitäten für die ganze Familie an. Alle Tipps zum Radfahren und wandern in der Grenzregion mit Hinweisen zu den Bauernhof- und Landcafés unter www.emsland.com oder telefonisch unter 05931-442266.

Hier Infos über einige der Einkehrmöglichkeiten.

„De Koffie is kloar!“ heißt es auf dem Ferien- und Freizeithof Meutstege (www.meutstege.de) in Haren/Ems, zu dem beispielsweise die „Torte des Monats“ serviert wird. Ab Juli geht´s für die Besucher auf Irrwegen durch das beliebte Maislabyrinth.

Schon von weitem weisen alte Fahrräder den Weg zum versteckt liegenden Kräuterhof Rosen bei Geeste (www.kraeuterhof-rosen.de). Hier können die Gäste jeden Tag wechselnde süße Verführungen probieren – vom Klassiker wie der selbst hergestellten Kräuterhoftorte hin zur leckeren Stachelbeertorte mit Krokant. Dazu gibt es außer Kaffee auch einen aromatischen Kräutertee aus dem eigenen Kräutergarten.

Wie wäre es, einmal herzhaft und süß zu kombinieren? In Enking’s Mühlencafé in Emsbüren (www.enking.de) gibt es die einmalige Pumpernickel-Torte nach altem Familienrezept. Das verwendete Schwarzbrot ohne künstliche Zusatzstoffe wird seit Generationen in der 200 Jahre alten Mühle hergestellt. Hier können Gäste auch ihr E-Bike an der kostenlosen Ladestation wieder aufladen.

Auch im Landcafé Alte Scheune in Meppen (www.landcafe-alte-scheune.de) geht es natürlich zu: In der eigenen Backstube werden vor allem aus Dinkel-, Buchweizen- und Roggenmehl leckere – auch vegane – Backwaren hergestellt.

 

Im Dielen-Café in Langen (www.dielencafelangen.de) lädt die Gastgeberin Franziska Wulf samstags, sonntags und an Feiertagen zu Kuchen nach Mutter und Großmutters Art sowie zu selbstgemachten Kaffeelikör ein. Danach kann wer mag die gerade vertilgten Kalorien wieder abtrainieren – und auf die höchste Erhebung des Emslandes, den nahe gelegenen Windmühlenberg mit über 90 m über NN, radeln.

Im In’t Hürhus in Mehringen bei Emsbüren (www.bauernhofcafe-emsbueren.de) können sich Leckermäuler anschließend einen Weg durch ein Maislabyrinth suchen und eine Partie SwinGolf spielen.

 

Über das Emsland
Das Emsland erstreckt sich über 2.880 Quadratkilometer von der nordrhein-westfälischen Landesgrenze bei Rheine bis zur Grenze Ostfrieslands bei Papenburg und ist damit flächenmäßig größer als das Bundesland Saarland. Rund 1.000.000 Urlauber verzeichnet das Emsland jährlich, die meisten von ihnen sind Radwandertouristen und Familien. Die Region bietet mit über 3.500 Kilometern ein ausgeprägtes Radwegenetz entlang der Flussläufe von Ems und Hase, Moore und Wälder, aber auch zahlreiche Bauern- und Ferienhöfe, die als besonders familienfreundlich zertifiziert sind. Weitere Infos unter www.emsland.com oder telefonisch unter 05931-442266.