Wandern, Waldbaden und Wellness – Im Osnabrücker Land Gesundheit und Genuss verbinden

Wandern, Waldbaden und Wellness

 

Im Osnabrücker Land Gesundheit und Genuss verbinden

 

Osnabrück, 21.08.2019 – WWW mal anders: Im Osnabrücker Land werden weder Computer noch Smartphone zum Entspannen benötigt, sondern vor allem gute Schuhe, um in der Region zwischen der Norddeutschen Tiefebene und dem Mittelgebirge Teutoburger Wald beim Wandern, Waldbaden und Wellnessmachen zu entschleunigen. Eine Vielzahl markierter Wanderwege hier im Natur- und UNESCO Geopark TERRA.vita – vom idyllisch angelegten Rundwanderweg bis zu überregional bekannten Fernwanderrouten wie die Hermannshöhen oder der Wittekindsweg – bietet viel Abwechslung auf Themenwegen, die Geschichten erzählen und (Erd-)Geschichte erlebbar machen. Hierzu gehören neuerdings auch die sogenannten TERRA.tracks, die auf bislang 41 mal längeren, mal kürzeren Routen diverse Wandererlebnisse ermöglichen. Nach einer ausgiebigen Wanderung bietet sich eine Wellness-Auszeit in Bad Laer, Bad Iburg, Bad Rothenfelde und Bad Essen an, mit ihren Thermalbädern und Saunalandschaften. Infos zu allen Wanderwegen sowie Gesundheitsangeboten unter https://www.osnabruecker-land.de und telefonisch unter 0541/3234567.

 

Auf dem Ahornweg entlang alter Küstenlinien wandern

 

Auf dem Ahornweg lässt sich Erdgeschichte hautnah erleben: im Osnabrücker Land war zur Zeit der Dinosaurier Meeresrauschen zu hören. Heute zeugt Sandstein – früherer Sandstrand – sowie weißer Kalkstein aus zahllosen Schalentieren von der früheren Küstenregion. Die teils markanten Reliefs des ehemaligen Meeresbodens lassen sich besonders gut von der Höhe aus erkennen: Im Zeichen des gezackten Blattes führt der 100 Kilometer lange Weg zu Aussichtstürmen auf den Kämmen von Teutoburger Wald und Wiehengebirge, die im Herbst leuchtend bunt sind.

 

Heilsames Waldbaden in Bad Iburg

 

Beim Waldbaden im Kneipp-Kurort Bad Iburg können Besucher neue Kraft tanken: auf dem Baumwipfelpfad in einer Höhe von 32 Metern und im Waldkurpark mit seinem herrlichen alten Baumbestand entdecken Gäste nicht nur die Urkraft des Waldes, sondern auch neue, in sich selber verborgene Kräfte. Das Waldbaden stammt aus Japan. Dort heißt es „Shinrin Yoku“ und ist seit den 1980er‐Jahren ein staatlich anerkannter Weg, um Stress abzubauen, den Blutdruck zu senken, das Immunsystem zu stärken und Burnout vorzubeugen. Öffentliche Waldbade-Angebote auf dem Baumwipfelpfad finden zweimal monatlich statt.

 

Gesundes Wasser in Bad Laer und Bad Rothenfelde

 

In den Heilbädern Bad Laer und Bad Rothenfelde, durch die der Ahornweg hindurchführt, bildet Sole die Basis der jahrhundertealten Gesundheitstradition. Im gemütlichen Bad Laer mit seinen familiengeführten Hotels sorgt ein Bad im heilsamen Thermalwasser des SoleVital für Entspannung und Beruhigung von Haut, Gelenken und Muskeln – genau das Richtige nach einer Wandertour. In Bad Rothenfelde verrieselt die Sole an den Wänden der beiden beeindruckenden Gradierwerke im Kurpark und schafft so ein optimales Mikroklima für freie Atemwege. Auch in der carpesol SPA Therme in Bad Rothenfelde – eine der modernsten Wohlfühl-Thermen Deutschlands – ist Sole der Schlüssel für Wohlbefinden von Körper und Seele.

 

Auf den Spuren der Dinosaurier in Bad Essen

 

Wer lieber tiefer in die Erdgeschichte eintaucht, ist im Sole-Kurort Bad Essen genau richtig: die cittaslow-Gemeinde überzeugt nicht nur mit dem SoleSpa mit medizinischem Gesundheitszentrum und Wellnessanwendungen. Bad Essen ist zudem ein idealer Ort, um seiner Wanderleidenschaft nachzukommen: Hier führt beispielsweise der 105 Kilometer lange Wanderweg „DiVa Walk“ zu den versteinerten Dinosaurierfährten bei Bad Essen und zur Ausstellung der Varusschlacht im Museum und Park Kalkriese. Da der frühere Ozean nur oberflächlich verschwand, können Gäste bis heute das wertvolle Urmeersalz im Rahmen der regionalen Genusskultur sowie Heiltradition genießen. Zum Beispiel bei einem Besuch in der formschön designten SoleArena im Kurpark.

 

Es klappert die Mühle …

 

Einen anderen Schwerpunkt setzt der 97 Kilometer lange, als Rundwanderweg angelegte Mühlenweg, der zu technischen Denkmälern am nördlichen Rand von Osnabrück und im Wiehengebirge führt. Zwei Wind- und neun Wassermühlen – teilweise restauriert und in Betrieb – liegen am Wegesrand und erzählen viel über aufwändige Mühlentechnik und unterschiedliche Funktionen. Einige sind für Besucher offen: zum Beispiel drehen sich in Lechtingen regelmäßig an den Wochenenden die Flügel der liebevoll restaurierten Galerie-Holländer-Windmühle.

 

Regionenübergreifend wandern

 

Wer seine Wanderungen im Osnabrücker Land mit anderen Regionen verbinden möchte, ist beispielsweise auf dem Hünenweg richtig. Ab Osnabrück führt der Weg 150 Kilometer entlang bekannter Megalithgräber der Region bis nach Meppen im Emsland. Die über 4000 Jahre alten Großsteingräber, auch Hünengräber genannt, gelten als die ältesten erhaltenen Bauwerke in Nordwestdeutschland und sind älter als die Pyramiden von Gizeh. Im Mittelalter war man überzeugt, dass Riesen diese monumentalen Bauten erschaffen haben müssen. Heute weiß man zwar, dass es solche Hünen niemals gab. Dennoch bleibt es geheimnisvoll, wie Menschen vor Jahrtausenden ohne Kran und Bagger solche gewaltigen Bauwerke erschaffen konnten.

 

 

Über das Osnabrücker Land


Das Osnabrücker Land liegt im Südwesten Niedersachsens. Knapp 25 Millionen Tagesausflugsgäste im Jahr besuchen die Stadt Osnabrück und den sie umgebenden Natur- und UNESCO Geopark TERRA.vita. Mit mehr als zwei Millionen Gästeübernachtungen zwischen Teutoburger Wald und Wiehengebirge ist die Region ein attraktives Reiseziel vor allem für Städtereisende, Gesundheitsliebhaber und Aktivurlauber. In Osnabrück wurde der Westfälische Friede verkündet; dieses historisch bedeutsame Ereignis wirkt nach: Die mehr als 500.000 Einwohner in der Region gelten als überaus entspannt, freundlich, bodenständig – friedlich eben. Das schätzen die Gäste, die statt Chichi „echte“ Urlaubsabenteuer in der Natur erleben. Infos unter https://www.osnabruecker-land.de/ und telefonisch unter 0541/3234567.